|
Montag Mittag: Niko und ich wollen einkaufen für die Tour, die Abends losgehen soll, doch der Bus springt nicht an. Motor wird aufgemacht und wir schaun rein, doch wir finden nichts, jetzt klickt grade gar nichts mehr, nicht mal der Anlasser der normalerweise laut klickt. Also rufen wir den Adac. Der kommt und sagt, der Anlasser ist ganz kaputt. Gut, Anlasser ausbauen und mit dem Käfer einkaufen und danach in die Stadt fahren. Das Ergebnis der Stadt: Anlasser gibts hier nicht unter 400 Euro und frühestens in 2 Tagen. Also zurück nach Niefern, denn bei ebay finden wir bestimmt billigere. Aber erstmal Georg anrufen und die Hiobsbotschaft verbreiten. "Georg, wir haben ein Problem." "Was?" "Anlasser ist nun ganz kaputt?" "Na und?" "Wie, na und?" "Dann schieben wir halt jedesmal an." Nach 5 Minuten besprechen mit allen Beteiligten und Versicherung von Papa Kubina, dass Anschieben dem Motor keinen Abbruch tut, einigen wir uns auf jedesmal anschieben. Mit ca einer Stunde Verzögerung fangen wir an, den Bus ganz zu packen. Dann bin ich fertig und wir machen uns schon bereit den Bus wahrscheinlich mit dem Käfer aus der Parklücke vor dem Haus ziehen zu müssen, da springt er plötzlich an. Na, wer sagt's denn. Los gehts zum Niko, dort parken wir vorsorglich am Berg. Wir packen alles von ihm und steigen ein und siehe da, er springt wieder an! Also los zum Georg, dort werden wir von der ganzen Familie empfangen und alle haben gute Ratschläge und Eier und Zeug vom Georg, das alles in den Bus kommt. Dann freut sich die Famile Kubina schon auf anschieben, doch sie werden enttäuscht, denn er springt wieder an! Es ist 0:01 als wir losfahren. Erst fährt Niko, dann fährt Georg und um 4:45 stehen wir vor dem Gotthard, der von 22:00 - 5:00 gesperrt ist. Ein Glück sind wir so spät losgefahren, denn wir können den Motor ja nicht aus machen, weil wir im Stau berghoch stehen. Doch ne Viertelstunde später sind wir im Tunnel und um halb 6 sind wir an der Raststätte und legen uns schlafen.
Dienstag Mittag:  Um 11:00 wachen wir auf und Essen ganz gemütlich Frühstück, dann geht's weiter. Wir fahren im Grunde den ganzen Tag durch bis um 12:00, dann sind wir kurz hinter Rom.
Mittwoch Morgens:
Um halb 10 werden wir vom Lärm direkt neben dem Bus an der Raststätte geweckt. Wir entscheiden, das Frühstück ein paar Raststätten später zu machen und fahren direkt los. Wir finden auch ein schönes Plätzchen und machen kurz rast dann springen wir wieder ins Auto und fahren durch bis um 17:30.
Dann stehen wir vor dem Hotel Garden Ressort in Callabrien. Das Hotel, in dem der Bene als Animateur gearbeitet hat. Die Security sind voll die Penner, die lassen uns nicht rein. Also fahren wir zweihundert Meter weiter an den Strand und geniessen den Sonnenuntergang  und warten auf Benes Rückruf. Der ruft auch zurück und ist ne halbe Stunde später mit Franka da. Franka lässt uns dann allein und mit dem Bus fahren wir in eine Pizzeria. Wir lassen es uns schmecken und danach gehen wir 4 km vom Hotel entfernt am Strand noch ne Shisha rauchen und dann bringen wir Bene zurück ans Hotel und wir pennen mit dem Bus am Strand. Und die ganze zeit macht der Anlasser keine Mucken!
Donnerstag: Dann am nächsten Morgen rocken wir das Hotel. Und jetzt isses soweit, wir dürfen den Bus im Sand anschieben. Doch kein Problem, dann sind wir für einen Freundschaftspreis einen Tag im Hotel. 
All inclusive. Essen und Trinken tun wir an dem Tag mehr als sonst im Urlaub. Wir gehen im Meer schwimmen,  wir tun im Pool tauchen,  Bogenschiessen,
Domino spielen  und noch mehr essen!  Hammer. Abends sehen wir dann noch ne Aufführung von "Mama Mia" mit Bene auf der Bühne.  Bis nachts is alles cool. Dann pennen wir noch auf dem Parkplatz. Freitag  #Strandtag. Wir sind gerade 200 Meter vom Hotel an einen Strand gefahren und dort haben wir uns bei einem Italiener abgestellt, der uns dort umsonst campen und duschen lässt, wenn wir bei ihm im Restaurant Pizza Essen gehen. Gebongt. Nachts gehen wir dann mit ein paar Menschen auf Benes Abschiedstour, die meisten können es immer noch nicht glauben dass wir hier runtergefahren sind um den Bene abzuholen. Dann nach dem feiern gehts zum Hotel, Bene packt zusammen und um 5 Morgen fahren wir los in den Süden Richtung Sizilien. Auf der lezten Raststätte vor der Fähre pennen wir von 7:00-11:00
Samstag  Sizilien! Land der Mafia, geschaffen aus dem Etna, südlichster Punkt Italiens. 
Und soooo pornoschöne Landschaft! Wir schauen uns ein paar schöne Städtchen an und Essen dann am Straßenrand am Strand zu Mittag.  Das Erste Mal kochen wir im Bus. Dann danach setzt sich Bene ans Steuer und würgt den Wagen Zweimal ab. Der Rest kann nur lachen und er sagt, er habe ihn nicht abgewürgt, der sei allein ausgegangen. Niko geht vor um zu gucken, ob er bei ihm auch 'von allein ausgeht' und tatsächlich. Einmal macht er das noch, danach orgelt der Anlasser(!) nur noch. Wir machen den Motor wieder frei, was bei unserem Bus heißt, das gesamte Gepäck muss raus.Also alles Gepäck raus und mit dem 'Jetzt helfe ich mir selbst' Buch machen wir Fehleranalyse mit dem Ergebnis, der Motor bekommt keinen Diesel.  Also, ADAC anrufen. wozu ist man denn Mitglied. Die geben uns erstmal eine kostenlose ADAC Abteilung Italien Nummer. Dann sagen sie uns, auf Sizilien gibt's keine gelben Engel, sie können uns nur Abschleppen lassen. Nun denn, also warten wir die uns prophezeite halbe Stunde auf den Abschlepper. Nach einer dreiviertel Stunde ruft der ADAC wieder an. Die Werkstatt hat schon zu. Sie bringen uns auf einen Campingplatz. Wo würden wir denn überhaupt stehen? Anderthalb Stunden später ist der Abschlepper da. Giovanni. Ein supernetter Kerl, plaudert ununterbrochen mit dem Bene. Und dann sehen wir zum ersten Mal die Lava vom Etna als kleinen Roten Punkt. Und schon ist beschlossen, was wir am nächsten Tag machen werden. Wir kommen am Campinglatz an um 9:00 Abends. Dort treffen wir auf Markus und Tim.
Zwei freundliche Jungs aus Fürth. Tim wird ein Auslandssemester in Malta machen. Die beiden verbringen mit uns den Abend.
Sonntag vormittag. Bene fährt mit dem Markus und deren A6 noch einkaufen. Dann, nachdem sie uns noch ihre restlichen Birnen und Tomaten geschenkt haben, machen sie sich auf die Reise nach Malte. Wir wünschen ihnen viel Erfolg. Den Mittag verbringen wir gechillt am Bus, dann kümmern wir uns um ein Mietauto. ADAC zahlt. So fahren wir mit einem Taxi zum Mietauto. Und mit diesem dann auf den Etna. Wir fahren nur berghoch und merken irgendwann, wir brauchen Benzin, so biegen wir irgendwo ab und fahren wieder runter. Und plötzlich, eine Supersicht auf einen speienden Etna. Wir sehen, wir die flüssige Lava aus dem Etna kommt. Unglaublich. Das muss man mal gesehen haben. Fotos sind leider keine möglich. Da sieht man nur Punkte drauf. Dann abends gehen wir an den Strand, smökern noch eine Shisha und gehen dann in den Bus.
Montag.  Giovanni holt uns wieder ab und bringt und zur Werkstatt, Niko und ich fahren im Mietwagen hinterher. um 10:00 stehen wir an der Werkstatt vor der Schranke. Dort warten wir bis 12:30. Dann rollen wir den Bus in die Werkstatt. Dort schaut sich einer Kurz den Motor an, dann sagen sie uns, jetzt ist Mittagspause, wir sollen um 3 wiederkommen. Also gehen wir Pizza essen. Dann wieder zur Werkstatt. Dort kommt ein Mechaniker und schaut sich den Bus genauer an. Und jetzt setzt der Anlasser aus. Doch schnell ist geklärt, dass dieses Problem schon vorher war. Leo, so heißt der Mechaniker, zündet sich eine Zigarette an und will dann mit der Zigarette unter dem Auto schauen, ob etwas mit der Dieselleitung nicht stimmt. Wir regen uns auf Deutsch darüber auf und lästern darüber, dass es sowas in Deutschland nicht gegeben hätte.
Kurz bevor er unter dem Bus liegt, wirft Leo die Kippe weg. Nach Stunden von lästern unsererseits und Ausprobieren von Leo am Bus schaut er uns an und meint, "Wann ist es denn passiert?" Uns bleiben die Münder offen stehen. Später erfahren wir, dass Leo ein paar Jahre in Deutschland am Bodensee verbracht hat. Jedenfalls eröffnet uns Leo, das die Dieselpumpe, das Herzstück des Motors kaputt sei. Reparatur sei teuer. Aber ein Neuteil noch mehr. Leo würde das Teil noch am Montag ausbauen und nach Catania schicken, morgen sei es wieder da und fertig eingebaut. Nach kurzer Absprache mit dem ADAC stimmen wir dem Ausbau zu. Indessen wechseln wir die Mietwagen, von einem alten Punto zu einem neuen Punto. ADAC zahlt. Dann fahren wir nach Taormina, dass wir schon am Samstag besichtigt haben und suchen uns ein schönes 4 Sterne Hotel. Auch das zahlt der ADAC. Inklusive Frühstück. Den Abend verbringen wir mit Fernsehen und lesen. 
Dienstag.
 Nach einem Superbuffet und dem Ausschecken cruisen wir zum Etna, den bei Tag haben wir ihn noch nie gesehen. Unglaublich. Wir spazieren ein bisschen auf dem Etna herum, dann fahren wir zurück zur Werkstatt. Ich gehe direkt zu Leo und frage wies aussieht, Leo sagt, das Teil ist noch da, es wurde noch nicht abgeholt. Wir telefonieren mit dem ADAC. Bis auf Leo wird die Werkstatt immer suspekter, auch die Kosten steigen unverhältnissmäßig. Wir wollen wissen, wann man abgeholt werden kann. Erst ab drei Werktagen Werkstattzeit. Und die Werkstatt versichert, dass der Bus morgen fertig ist. Naja, das bezweifeln wir, doch der ADAC sagt nein. Also fahren wir erst mal einkaufen. Ein neu eröffneter Supermarkt erfüllt all unsere Wünsche.
Dort gibt es sogar gefälschte IPods. Und alles ist noch neu. Danach fahren wwir wieder nach Taormina und suchen nach einem neuen Hotel.Wir finden ein schönes 3 Sterne Hotel im Old Fashion British Colonial Style.
Mit Indischen Bediensteten. Bene spielt Klavier, dann Essen wir unseer selbst gekauftes Abendessen. Dann noch eine Shisha auf dem Balkon direkt vor unserem Zimmer. Und ADAC zahlt! Ein Pornoverein!
Mittwoch. Die Sonne weckt uns und direkt vor dem Zimmer können wir unser Frühstück geniessen. Hmm... Mit einem Superblick aufs Meer. Dann gehts wieder zur Werkstatt. Dort sagt uns Leo, das Teil ist erst Freitag fertig. Jetzt haben wir genug. ADAC angerufen, diese stimmen dem Abholen zu. Er stellt uns einen größeren Mietwagen, einen Peugeot 307. Und gibt uns drei Tage Zeit. Am Samstag müssen wir den Mietwagen in Pf orzheim abgeben. Jetzt fängt der Stress an. Jetzt müssen wir nach Catania, den einen Mietwagen abgeben und den anderen holen. Auf dem Weg dorthin tanken wir das Auto, bis der Zapfhahn knallt. Doch wir sehen an der Anzeige, dass nicht ganz voll ist, also nochmals bei der nächsten Tanke raus und wieder bis der Zapfhahn knallt. Erst den Peugeot abholen, dann zum Punto abgeben.
Der Mann setzt sich in den Punto und meint, da fehlen ein paar Liter Benzin. Hmpf. Also zum dritten Mal mit dem Auto tanken fahren. Als ob wir zu viel Zeit hätten. Dann endlich stimmt alles und wir rasen zurück nach Giare zur Werkstatt, dort packen wir so viel wie möglich aus dem Bus in den Peugeot und unter bösen Blicken der Werkstattmenschen fahren wir Richtung Messina. Nächstes Problem: Unser Ticket für die Fähre ist am Dienstag abgelaufen. Doch ein Versuch ist es wert. Doch man muss Rückfahrtickets erst stempeln lassen. Also steigt Georg aus schiebt das Ticket dem Stempler zu, der stempelt, schiebt zurück, zögert, schaut auf seine Uhr und meint, das Ticket sei abgelaufen. Mit einem Kuli streicht er das Ticket durch und schiebt es Georg wieder zu. Georg kommt mit dem durchgestrichenen Ticket wieder und erzählt. Doch es ist Dunkel und man sieht den Stempel mehr als den Kulistrich. Also stellen wir uns in die Reihe. Und wer sagt's denn, der Kontrolleur reisst ab, schaut kurz drauf und geht weiter. Also geht's in den Bauch der Fähre. Dann weiter nach Calabrien zu Franka und Co. nach Hause. Dort werden wir verköstigt. Und können übernachten. Danke!
Donnerstag. Um halb 10 sitzen wir im Auto und fahren Richtung Rom. Um halb 4 kommen wir dort an. Rom mit dem Auto ist ein Albtraum. Dort finden wir am Stadtrand von Rom eine Herberge, in der wir uns einchecken. Dann machen wir uns auf den Weg in die Stadt.
Rom bei Nacht. Porno! In einem schönen Restaurant essen wir zu Abend und machen uns dann zu Fuß wieder auf den Weg heim.
Freitag.  Um halb 10 "Frühstück", um 10 auschecken, dann Rom Hardcore SightseeingTour.
Bis um 4. Dann ins Auto und in einem Rutsch
bis um 5 Uhr morgens bis nach Pforzheim. Hallo Deutschland. Hier regnet es. So schnell wie möglich ins Bett. Um 13:00 bin ich wieder beim Niko, wir putzen das Auto,
tanken ein letztes Mal und stellen das Auto dann bei Europcar in Pforzheim ab.
Danke. Danke ADAC. Bis zum nächsten Mal. Jetzt können wir nur auf den Bus warten.
|