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Schon seit Wochen fiebern wir, träumen wir und wir haen Angst davor. Der erste große Urlaub mit dem Bus. Ds ist gleichzeitig auch der Urlaub mit Freundin - 2 Wochen Frankreich Cote d'Azur. Also. Morgens um 8 gehts los. 
Es ist kalt, als wir in den vollgepackten Bus steigen. Doch es wird schnell wärmer. Entegen der Prognosen erfahrender Urlauber ist der Gotthardtunnel frei. 
Wir fahren durch. Die Grenzüberschreitung Deutschland - Schweiz hat uns nur 27 Euro gekostet; dafür haben wir nun eine Plakette auf der Windschutzscheibe. An der Scweiz - italienischen Grenze wurden wir rausgezogen. Angesichts des Busses und Niko als Fahrer vll nicht ganz unerwartet. Doch wir hatte nichts zu befürchten - den Mädels zuliebe haben wir sogar die Shisha und die Gitarre zu Hause gelassen. Nachdem der Zollbeamte(er war so klein, er konnte ncihtmal in das obere Fach schauen) uns als ehrliche Deutsche identifiziert hat, geht die Fahrt am Lago Maggiore weiter. In Verbana (oder so) stellen wir den Bus auf einen Wohnwagenparkplatz (auf dem man kostenlos übernachten kann). Die Stadt ist klein, aber schön. Und italinisches Eis ist porno. Abends essen wir am Bus unsere warme Mahlzeit des Tages. Unsere warmen Essen variierten von Nudeln zu Reis und wieder zurück.
Am nächsten Morgen holen wir Baguette aus dem naheliegendem Supermarkt - Baguette wird unser tätglicher Brotersatz in den Ferien. Und dann gehts weiter. Dierekt auf die Autobahn und innerhalb von ein paar Stunden bis ans Meer. Doch sobald wir von der Autobahn herunterfahren, kommen wir in Stau. Um 8 Uhr abends entschliessen wir uns, wieder auf die Autobahn zu fahren und verbringen die Nacht an einer Ratstätte. Der Vorteil dieser liegt im direkt in der Nähe liegendem Klo. Nach dem Ausschlafen gehts wieder los. Wir wechseln bald wieder von der Autobahn in den Stau der Landstraßen und Städte, in der Hoffnung einen Campingplatz finden, der noch Plätze frei hat. Am Anfang lässt es sich imn Stau auch ganz gut fahren. Die Mädchen hinten sind entspannt. 
Und vorne gehts nciht schlechter, bei solch einer Aussicht: 
Palmen, Strand, Pornohotels und Autos. 
Das Carlton. Johnny Depps Absteige, wenn er hier unten ist. Doch irgendwann regen uns die Staus und die vollen Campingplätze auf. Die Mädchen bekommen schon Horrorvisionen. "Wir werden keinen Campingplatz finden!" Doc dann finden wir doch einen. 2 Sterne. Ganz angenehm. Und diesen beziehen wir. Erst bauen wir unseren Himmel auf, dann packen wir die Strandsachen und laufen zum Strand. Ca. 10 Minuten braucht man schon. Dort angekommen erwartet uns ein Schild. 
Anfang der natürlichen Zone? Ein Blick runter vom Schild auf die dort liegenden Wesen der Mneschlichen Gattung zeigt uns wo wir sind: FKK. Na toll. Ein Glück gibt es auch einen 'normalen' Bereich. Die nackten bleiben dennoch in Sichtweite. Den ersten und zweiten Tag verbringen wir hier mit lesen, sonnen, bräunen, verbrennen, schwimmen, spielen, Haarbänder und Kontaktlinsen verlieren und chillen. Dann am dritten Tag packen wir unsere Sachen und fahren nach St. Tropez, das Mekka der Reichen, das Dorf, das in einem Atemzug mit Berlin, Paris, London und NY genannt wird. Wo die Porsches und Hummer der Welt Stoßstange an Stoßstange stehen. Wo man Yachten aus aller Welt begutachten kann. Wo eine Kugel Eis 2,80 kostet. Und eine Stunde parken 8,60. Alter Latz! Wir stellen uns einfach 700 Meter auserhalb an den Straßenrand und spazieren in die Metropole des schnöden Mammons. 
Wir wurden ja gewarnt. Aber St. Tropez erzählt zu bekommen und dann zu sehen, ist wir von Sex erzählt zu bekommen und ihn dann zu erleben. 
Und obwohl manche Menschen mit Geld Humor zu haben scheinen, ... 
... haben andere, wenn nicht die meisten, glattweg einen Schuss. Wir finden eine ank für ein schönes Foto. 
Dann scheißt Lea eine Taube auf die Schulter. Dann bald machen wir uns wieder auf den heimweg. Unser Bus steht noch da und hat keinen Strafzettel bekommen Yehaa! Der nächste morgen, ein Morgen wie jeder. 
Fast zumindest. Unsere Nachbarn gehen. Und was die mit ihrem Wohnwagen machen, ist ein Spektakel: 
Erst die Türen auf. Dann uns die Cola schenken. 
Dann Seitenwände einklappen. 
Und dann alles zu einem kleinen Anhänger zusammenklappen. Faszinierend.
Wir verbringen den Tag am Strand und kehren nach dem Essen auch dort wieder hin zurück. 
Eine Fackel und eine Flasche Wein versucht uns, dort zu halten, aber der Wind mag uns nicht. So gehts ins Bett. 
Kurz vor dem Schlafengehen: Niko und die frohe Botschaft. Der nächste Tag lässt uns weiterziehen.Wir packen morgens alles zusammen und fahren zu einem neuen Campingplatz. 4 Sterne. Doch aufgrund der verschobenen Saisonen günstiger als der Erste. Der Strand liegt näher, die Klos sind sauberer und die Umgebung schöner. Wir verbringen einen Tag in Port Grimaud. Dort tun wir Shoppen: Viele Läden durchsehen, ohne was zu kaufen. Klappt auch fast. Das nichts kaufen meine ich. Port Grimaud ist eine Reiszweckstadt - im proventialischem Stil gebaut. 
Superschön. 
Eines Abends wollen wir wiederkommen. Der nächste Morgen begrüßt das messenjah-Team. 
Wir begeben uns auf eine Klo-Tour über den Campingplatz. Jede kloanlage is im Stil eines anderen Landes gebaut worden. Zum Beispiel diese: 
Oder das Marrakesch:
Sehr schön und mit viel Mühe gemacht! Die Abende hier sind schön unterhalten mit LiveMusik, und die war immer gut. 

Lea und Niko hat es irgendwann morgens zum Strand gezogen, um den Aonnenaufgang zu sehen. 
Und dann, am lezten Abend haben wir es doch geschafft, nochmal nach Port Grmaud zu kommen. 
Am nächsten Morgen packen wir zusammen, fahren zum Rezeption, melden uns ab, steigen in den Bus und der springt nicht an. Der Anlasser streikt. Und das hat er für den rest der Heimfahrt getan. 
Wir haben ihn angerollt bekommen - rückwärts. Dann ohne Stopp bi nach Lyon, dort getankt. Dann bis nach Taize. Henning besuchen. Und am nächten Morgen weiter. 
Bei jedem Ölwechsel oder Tanken mussten den Wagn ausmachen und danach wieder anschieben. Uns wurde zwar jedesmal geholfen, doch wir waren dann doch ganz froh wieder vor unser heim fahren zu können und den Motor ausmachen zu können. Fazit: 2000 Kilometer und ca 240 Liter Diesel haben wir von 10. bis 24. August abgespult. Bis auf den Anlasser nd das Dachfenster, das etwas leckt war es ein ser schöner Urlaub. Danke Bus!
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