30/07/2010
da bin ich: roots
Crossblogging: Originalbeitrag auf mokita.de Here we go (zitiert aus Facebook): Es ist mal wieder soweit! Kaum kommt der Frühling heraus und lässt sein blaues Band in der Luft flattern schon zieht es uns wieder in die Königsstraße um den Leute einen schönen Tag zu bescheren. Genauer gesagt wollen wir wie auch schon im November des letzten Jahres wieder fleißig kostenlose Umarmungen verteilen. Ob ihr nur selber umarmt werden wollt, mit uns reden wollt oder vielleicht sogar selber mitmachen, kommt vorbei und lasst zu das wir euch den Tag verschönern Um euch auf den Geschmack zu bringen: Der Bericht von 2009, das Tutorial zum Free Hugs Schild basteln und die Bilder von 2009. Wir werden euch bis zum 17. natürlich auf dem laufenden halten! Stay tuned. Yeah, wieder ein langes Wochenende bei Freunden in Baden Baden. Donnerstag abends kommen wir an, nachdem wir eine spannende Fahrt hinter uns hatten. Niko hatte schon eine Tagesreise in Mitfahrgelegenheiten von Hannover bis nach Stuttgart hinter sich. Ich hatte meine 20 Minuten von Fellbach nach Stuttgart hinter mir. Gemeinsam fahren wir dort mit meiner Lady in ihrem Auto in den Ursprungsort unseres Handelns: Niefern. Plan war eigentlich, von dort aus mit Bus und Bahn weiter bis nach Baden Baden zu fahren. Ein Telefonanruf von Patti aber zerstört die Pläne. Aufgrund von Streiks fahren weder Busse noch Bahnen im Karlsruher Verkehrsverbund. Also doch kein Bus und Bahn. Unser eigener Bus steht derzeit bei einer Werkstatt, geht also auch nicht. Glücklicherweise haben meine Eltern erst einen Tag vorher den alten Audi wieder angemeldet, den können wir über’s Wochenende haben. Ich esse, schmeiße meinen Rucksack und knalle den Kofferraum zu. Dabei fällt scheppernd das Nummernschild ab. Mein Dad lacht und meint, ja kein Problem, die Plastiknoppen waren aufgrund des Schnees noch nicht festgemacht. Aber der Schnee ist nun weg also befestigen wir das Nummernschild und machen die Plastiknoppen fest. Danach geht’s zu Niko, sein Zeug und ihn einpacken und dann noch kurz nach Pforzheim, Nikos Bruder hat uns für die Wasserpfeife noch Tabak besorgt, welchen wir noch abholen wollen. Dann sitze ich also in Pforzheim am Straßenrand im Auto und warte darauf, dass Niko mit dem Tabak kommt, als plötzlich eine Frau vorbei läuft und vor dem Auto stehen bleibt und erschrocken vorne an die Stelle zeigt, wo das Nummernschild sein sollte. “Dang, das Nummernschild! Das hatten wir nicht nochmal befestigt und ist wahrscheinlich schon gar nicht mehr da. Ich kurbel’ das Fenster runter, sie tritt heran und meint: “Sie haben ja gar keine TÜV Plakette vorne!” Mein Kopf rattert und antwortet: “Die AU Plakette braucht man seit diesem Jahr nicht mehr.” Sie lächelt: “Ach so ein neues Auto!” und geht winkend weiter. Ja, lächele ich, so ein neues altes Auto! Kurz darauf kommt Niko und los geht’s nach Baden Baden. Das letzte Mal sind wir ja nach dem Zusammenbruch mitten im Tunnel bei Freunden untergekommen. Davor waren wir in einer griechischen Absteige, die seitdem aber die Tore geschlossen hat. Und jetzt sind wir in einem neuen Hostel. Nicht so schlimm, wir sind eh kaum da. Aber eine gute Sache hat das Hostel. Auf jeder Etage - und wir kommen ja durch den 5. Stock an vielen Etagen vorbei - steht ein Regal der vergessenen Bücher, also jener Bücher, welche von den Gästen des Hostels hier vergessen werden. Und in diesem Regal finde ich Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón. Als der junge Daniel, von seinem Vater geführt, den geheimen “Friedhof der Vergessenen Bücher” betritt, ahnt er nicht, daß in diesem unwirklich scheinenden Labyrinth sein Leben eine drastische Wende nehmen wird. Er darf sich ein Buch auswählen, für das er allein die Verantwortung trägt. Das Buch, das er sich greift, Der Schatten des Windes von einem gewissen Julián Carax, wird ihn sein ganzes zukünftiges Leben nicht mehr loslassen. Funky, ein Buch über den “Friedhof der Vergessenen Bücher” im Regal der vergessenen Bücher zu finden, oder? Am nächsten Morgen geht’s dann erst mal ins Kongresshaus, die ersten Leute begrüßen. Simon, Patti und ihre Schwester Dann einen Rundgang durch das Haus, um noch mehr Leuten hallo zu sagen. Bine. Photo gehört der One Spirit GmbH Echt krass, seit sechs jahren sind wir nun mindestens einmal im Jahr in Baden Baden. Hermann. Photo gehört der One Spirit GmbH Viele der Leute, die wir nur dort treffen, sind schon mehr Familie als Bekannte. Muriel, Patti und Ananda. Photo gehört der One Spirit GmbH Die Tage dort sind wie immer stressig, spannend, anstrengend und lustig. Besonders ist dieses Mal das Essen. Alles, was ihr hier aufgetischt seht, ist Rohkost. Wirklich! Extrem gut! Herman, Sree und Mariam. Photo gehört der One Spirit GmbH Und nicht nur das Essen perfekt, sondern auch das Gedeck. Photo gehört der One Spirit GmbH Und die Stimmung. Das messenjah-team. Photo gehört der One Spirit GmbH Und durch den glückliche Umstand, dass wir dieses Mal dankenswerterweise Photos von der One Spirit GmbH bekommen haben, gibt’s jetzt auch mal uns beide auf einem Foto. Ich muss sagen, mein aktuelles Handy ist super langsam, was Photos angeht, echt ein Abtörner. Das nächste Mal strenge ich mich wieder an, versprochen. Hnefatafl / Tablut Abends, meist wenn die Gäste weg waren, gabs noch ne Runde Hnefatafl, ein sehr altes aber extrem gutes Spiel. Montag Mittag ging’s dann wieder nach Hause. War mal wieder eine schöne Zeit, wie freuen uns auf’s nächste Mal! Crossblogging: Originalpost auf mokita.de Robert und Lukas haben schon darüber geschrieben, die Bilder sind auch schon online, jetzt kommt also mein Bericht: Es ist saumäßig früh an einem Samstag, 11 Uhr. Florek (mein kleiner Bruder), Coco und ich kommen mit dem Zug aus Pforzheim und treffen am Anfang der Königsstraße auf Lukas, Felix und Robert. Wir stehen noch ein bisschen und warten. Obwohl wir zu sechst sind und schon die Schilder in der Hand und die Shirts am Körper haben, habe zumindest ich ein bisschen Skrupel, mich jetzt mitten in den Strom von Menschen zu stellen. Aber dann geht’s los. Mit hochgehaltenen Schildern schlendern wir langsam Richtung Weihnachtsmarkt. Das erste auf was ich treffe, sind sehr christliche Menschen. Eine ältere Dame, die mir mit ein paar Teebeuteln auch noch ein Gespräch aufzwängen will. Wir übersetzen auf “Kostenlose Umarmungen” und erklären, das wir nur Freude spenden wollen, sie lacht, sagt dann aber: Also, ich bin ja ein sehr diskussionsfreudiger Mensch und ich hatte schon Stoff für den ganzen Samstag im Kof, aber eigentlich wollte ich Menschen umarmen, also sagte ich nur ich sei einer anderen Meinung, wünsche ihr einen schönen Tag und gehe weiter. Gerade noch aus der Sache rausgekommen. Dann sind wir am Weihnachtsmarkt, postieren uns an verschiedenen Stellen am Eingang des Weihnachtsmarktes. Und die Leute, die dann doch herüberkommen, sind ganz unterschiedlich. Von kleinen fünfjährigen Kindern, die mir an den Beinen hängen, bis hin zur vielleicht 80-jährigen Großmutter, zu der ich mich hinunterbeuge und sie mir ins Ohr flüstert: “Seien sie tapfer, junger Mann.” Faszinierend ist die Ansammlung von Leuten aus anderen Ländern: Spanier, Österreicher, Amerikaner, Schweizer, Iraker und Franzosen kommen strahlen vorbei und Umarmen uns. bekommen wir von einem Amerikaner gesagt. Andere fragen nach der Übersetzung, manche beschimpfen uns, ob wir es denn nicht auf Deutsch schreiben könnten. Viele fragen nach dem Grund der Aktion. Die Antwort ist einfach, wir wollen uns und anderen eine Freude machen. Wir sind keine politische Organisation, obwohl uns einige, angesichts des “Free Tibet”-Standes in der Nähe fragen, was die Hugs denn eigentlich sind. Wir sind auch keine religiöse Splittergruppe, auch wenn ein paar Christliche um uns herum stehen. Und wie Robert auch, gibt’s noch ein paar Fakten, Fakten, Fakten Alles in allem eine sehr schöne Aktion, besonders in der Gruppe. Aber generell: Wenn euch mal Samstags langweilig ist, bastelt euch ein Schild, geht raus auf die Straße und bringt Leute zum lächeln. Ich verspreche euch, es lohnt sich. spread the smile - faby Ob zu Weihnachten, unserer Free-Hugs-Aktion in Stuttgart, oder einfach so: von 9.11. - 29.11.09 bekommt ihr auf alles in unserem Shop 15% Rabatt! Einfach den Gutscheincode: NOVEMBERAKTION angeben und 15% sparen. Ich würde sagen, das ist doch ein guter Grund zum Einkaufen. Am 28.November 2009 werden mehrere Aktivisten in der Stuttgarter Innenstadt rund um die Königstraße unterwegs sein und - passend zur aufkommenden Weihnachtszeit - kostenlose Umarmungen verteilen. Unter dem Motto "Spread the smile!" findet zum zweiten mal eine von Bloggern aus dem Umkreis Stuttgart/Ludwigsburg gestartete Free Hugs aktion statt. Verfolgt die Aktivisten auf ihren Plattformen: PS: Das natürlich auch eine gute Gelegenheit, mal wieder auf unsere Free Hugs Shirts aufmerksam zu machen. Die Pforzheimer Zeitung hat heute einen kurzen Bericht über das Weltverbessererfestival und meinen Vortrag gedruckt. Hier gibt's ihn in der Onlineversion. Meinen eigenen Bericht gibt's auch bald :)
Free Hugs in Stuttgart

Datum: Zeit: Ort:
Wellnesstage 2010 in Baden Baden
Der 5. Stock, ein kleines Zimmer. Es stinkt nach Rauch. Es gibt nur kaltes Wasser. Der Spiegel hängt so tief, dass keiner von uns ihn nutzen kann. Eines der drei Fenster ist aus den Angeln gehoben und steht nur noch auf dem Fensterbrett. Ist also immer offen. Das Bett ( es steht nur ein Bett im Zimmer) ist 1,40 breit. Und die Matratze hat in der Mitte eine ziemliche Einbuchtung. Wir schlafen also am Rad ein und wachen Kopf an Kopf wieder auf. Eine absolute Absteige also.








Was sind denn die Hugs? - Free Hugs Aktion in Stuttgart - mein Bericht.

“Ja, das hat aber auch eine negative Seite. Weil, es geht ja um Treue und Liebe, die man sich für eine Person aufbewahren sollte. Und wenn man so viele verschiedene Menschen umarmt, dann hat man ja keine Liebe für die eine Person übrig.”
Anfangs ist es echt ein komisches Gefühl. Mit diesem Schild in der Hand dazustehen und für einen Augenblick der Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von verschiedenen fremden Menschen zu sein. Aber dann kommen die ersten Umarmungen und man akklimatisiert sich. Und dann wird es richtig schön. Wir haben strahlenden Sonnenschein, es ist warm und die meisten Leute in der Stadt sind gut drauf, schlendern über den Weihnachtsmarkt. Und dann sehen sie den Typen mit dem Schild “Free Hugs”. Entweder sie kennen die Worte schon oder sie übersetzen sie schnell und dann können sie nicht anders als erstmal zu lächeln oder zu lachen. Und schon in diesem Moment haben wir ihren Tag ein bisschen schöner gemacht.
Aber es kommt noch besser. Sie zupfen ihren Partner / Freund / Kollegen am Ärmel, machen ihn auf uns aufmerksam, dann lächelt er auch noch. Und dann sieht man diesen Gesichtsausdruck, der besagt “Eigentlich würde ich jetzt gern rübergehen und ihn umarmen, aber irgendwie traue ich mich nicht.” Umso schöner, wenn sie sich dann doch noch trauen!You shit me, aren’t ya? – Free Hugs? Here in Germany??? Awsome dude!!!
Ein paar Mädels, die überrascht und total erfreut waren, kamen nach einer halben Stunde wieder und drücken mir eine Riesentafel Schokolade in die Hand. Als Dankeschön, sagen sei, weil ich ihnen den ganzen Tag gerettet habe. Auch andere kommen wieder, weil sie noch eine Umarmung wollen.
15% Prozent Rabatt im messenjah-shop!
Free Hugs in Stuttgart
Ich kopiere einfach mal Felix Ansage aus Facebook:
Fotos werden natürlich auch gemacht und bei Facebook hochgeladen.
Hugger:
qlee.tumblr.com oder twitter.com/lecule
messenjah.de oder mokita.de oder twitter.com/jahfaby
frauhackebeil.blogspot.com oder twitter.com/FrauHackebeil
running-duck.de oder twitter.com/Running_Duck
Fotos:
blubser.de oder twitter.com/Blubser
forbetterunderstanding.blogspot.com
Die Botschafter und das Weltverbessererfestival in der PZ

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